{"id":155,"date":"2015-05-24T18:17:15","date_gmt":"2015-05-24T16:17:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.prodoniushome.de\/wordpress\/?p=155"},"modified":"2015-06-04T15:43:31","modified_gmt":"2015-06-04T13:43:31","slug":"automower-330x-rasenmaehroboter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.prodoniushome.de\/wordpress\/?p=155","title":{"rendered":"Automower 330X (Rasenm\u00e4hroboter)"},"content":{"rendered":"<p>Da bei uns recht viel Rasen \u00a0(ca. 2000m\u00b2) zu m\u00e4hen ist, und das auch regelm\u00e4\u00dfig zu recht viel Gr\u00fcnschnitt f\u00fchrt, haben wir uns zur Anschaffung eines M\u00e4hroboters entschlossen. Damit haben wir jetzt schon einige Zeit gewartet, nachdem das Thema erstmalig vor ca. 2 Jahren bei uns diskutiert wurde. Der letzte Anreiz war jetzt auch, dass mehrere Nachbarn die Ger\u00e4te seit einiger Zeit nach eigenem Bekunden problemlos im Einsatz haben (zumindest mal abgesehen von recht vielen zerst\u00f6rten Klingen wegen Steinkontakt).<\/p>\n<p>Weiterhin soll sich die Rasenqualit\u00e4t durch das h\u00e4ufige M\u00e4hen und durch den Verbleib der kleinen abgeschnittenen Grasst\u00fcckchen (automatische D\u00fcngung) verbessern.<\/p>\n<p><strong>Welche Marke?<\/strong><\/p>\n<p>Nach der grunds\u00e4tzlichen Entscheidung f\u00fcr den Erwerb eines entsprechenden Ger\u00e4tes, stellt sich die Frage der Marke. Zuerst denkt man an klassische Rasenm\u00e4herhersteller wie z.B. Sabo, die aber nur\u00a0vereinzelt entsprechende Ger\u00e4te im Angebot haben. Nach n\u00e4herer Besch\u00e4ftigung mit dem Thema stellt man fest, dass recht unterschiedliche Techniken zum Einsatz kommen.<\/p>\n<p><strong>Welche Technik?<\/strong><\/p>\n<p>Beispielsweise werden bei Husqvarna und Gardena (die \u00fcbrigens letztlich auch Technik von Husqvarna verwenden) kleine Messer (quasi wie Rasierklingen) verwendet. Bei anderen Herstellern kommen klassische Rasenm\u00e4hermesser zum Einsatz. Daraus resultiert eine recht unterschiedliche Ger\u00e4uschentwicklung. Wo\u00a0die M\u00e4her mit den kleinen Messern nur aus geringer Entfernung h\u00f6rbar sind, stellt sich die Ger\u00e4uschentwicklung bei den anderen M\u00e4hern mit klassischen Messern eher wie bei einem gew\u00f6hnlichen Elektrorasenm\u00e4her dar.<\/p>\n<p>Weiterhin wird mit den kleinen Messern das Gras geschnitten, und mit den anderen Messern abgeschlagen. Da die kleinen Messer nicht sehr gut auf den Kontakt mit steinen reagieren (dann bricht die Klinge schnell aus), sollte dieser vermieden werden.<\/p>\n<p>Ein weiterer Unterschied ist das Gewicht der M\u00e4her. W\u00e4hrend die Husqvarnas und Gardenas z.B. sehr leicht sind (unter 15kg), gibt es auch Robom\u00e4her mit\u00a0gut 30kg Gewicht.<\/p>\n<p>Die Ger\u00e4te unterscheiden sich auch im Bereich Sicherheit, was sich aber auch auf das M\u00e4hergebnis auswirkt. Beispielsweise ist bei den Husqvarna M\u00e4hern das Messer ca. 15cm entfernt vom Rand. Das bedeutet, dass man selbst im laufenden Betrieb unter das Geh\u00e4use fassen kann, ohne sich zu verletzen. Daf\u00fcr bleibt aber auch ein entsprechender Rand stehen, wenn man z.B. entlang von Mauern oder Z\u00e4unen m\u00e4ht, wenn man keine entsprechend breiten ebenerdigen Randsteine hat. Ein weiterer aus der M\u00e4htechnik entstehender Unterschied ist, dass die Husqvarnas im Gegensatz zu anderen M\u00e4hern auch bei Regen arbeiten (und auch ab und an arbeiten m\u00fcssen, um die Klingen zu reinigen).<\/p>\n<p>Da unsere Nachbarn Husqvarna M\u00e4her besitzen (und somit damit bereits Erfahrungen im Bekanntenkreis vorlagen), das Servicenetz in der n\u00e4heren Umgebung gut ist\u00a0und der Hersteller auch mit die gr\u00f6\u00dfte Erfahrung in dem Bereich Robom\u00e4her hat, haben wir uns f\u00fcr die Anschaffung eines Husqvarnas entschlossen.<\/p>\n<p><strong>Fl\u00e4chenleistung<\/strong><\/p>\n<p>Bzgl. der Fl\u00e4chenleistung habe ich den Assistenten auf der Husqvarna Seite benutzt. Dieser Assistent und die Fl\u00e4chenangaben von Husqvarna sind aber eher verwirrend als hilfreich (das habe ich allerdings erst nach dem Kauf herausgefunden\u00a0&#8211; etwas mehr Recherche in entsprechenden Foren w\u00e4re vorher wohl hilfreich gewesen). Die von Husqvarna angegeben Fl\u00e4chenleistung (z.B. 3200m\u00b2) ist die Fl\u00e4chenleistung, die der Roboter pro Tag bei 24h Betrieb\u00a0schafft. Da der Roboter pro Woche ca. 3x jeden Bereich \u00fcberfahren sollte, damit die abgem\u00e4hten Grasst\u00fccke kurz sind (dann verrottet das Gras besser), schafft der Roboter deutlich mehr Fl\u00e4che als 3200m\u00b2. Die Einschr\u00e4nkung seitens Husqvarna\u00a0macht aber trotzdem Sinn, weil die Robom\u00e4her lt. Berichten in Foren im Schnitt grob 10.000 Stunden halten.<\/p>\n<p>Husqvarna rechnet also bzgl. der Fl\u00e4chenleistung\u00a0eher konservativ.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Beispielrechnung:<\/span><\/p>\n<p>Die Leistung lt. Hersteller\u00a0pro Stunde liegt beim 330X bei 135\u00b2. Gehen wir von einem komplexen Grundst\u00fcck und der pessimistischen Annahme aus, dass er nur 100m\u00b2 schafft, was auch die Rechnung vereinfacht. F\u00fcr 1000m\u00b2 ben\u00f6tigt\u00a0der Automower\u00a0somit ca. 10 Stunden. Wenn man also 3&#215;10 Stunden pro Woche programmiert reicht das aus (zumal man die Funktion des Wettertimers nutzen kann und der Automower nach eigenem Ermessen nur dann arbeitet, wenn es sich lohnt \u2013 das funktioniert beim 330X \u00fcber eine Messung des Wiederstandes beim M\u00e4hen). Der Begriff Wettertimer ist in dem Kontext \u00fcbrigens verwirrend. Die Automower fahren bei jedem Wetter, der Timer ist nur daf\u00fcr gedacht, dass der Automower nicht m\u00e4ht, wenn es nichts zum M\u00e4hen gibt.<\/p>\n<p>Somit kommt man auf\u00a0(wieder pessimistischer Ansatz):<\/p>\n<p>8 Monate pro Jahr M\u00e4hzeit x 4 Wochen x 3 Eins\u00e4tze x 10 Stunden = 960 Stunden pro Jahr\u00a0und somit grob\u00a010 Jahre zu erwartende Lebensdauer. Bei weniger M\u00e4hzeit, was wahrscheinlich ist, entsprechend mehr.<\/p>\n<p>Da wir potenziell das ganze Grundst\u00fcck mit dem M\u00e4her abdecken wollten und die zus\u00e4tzliche GPS Funktionalit\u00e4t des 330X sich sehr interessant anh\u00f6rte, haben wir uns zum Kauf dieses Modells entschlossen.<\/p>\n<p><strong>Zus\u00e4tzliche Funktionen<\/strong><\/p>\n<p>Die GPS Funktion sorgt daf\u00fcr, dass der M\u00e4her selbst erkennt welcher Bereich des Grundst\u00fccks bereits beackert wurde und welcher noch nicht. Somit kann der M\u00e4her alle Bereiche gleichm\u00e4\u00dfig bearbeiten. Ohne GPS Funktion muss die prozentuale Verteilung von einzelnen Grundst\u00fccksbereichen \u2013 wenig intuitiv \u2013 anhand von Entfernungen am Begrenzungskabel vorgegeben werden, wenn es sich nicht um ein einfaches Grundst\u00fcck ohne Passagen (Engstellen) handelt.<\/p>\n<p>Bisher kann ich nur sagen, dass der Rasen relativ gleichm\u00e4\u00dfig gem\u00e4ht ist. Gef\u00fchlt hat man schon mal den Eindruck, dass der M\u00e4her in einigen Bereichen \u00f6fter f\u00e4hrt als n\u00f6tig und andere mehr bearbeiten k\u00f6nnte. Das wird vermutlich aber eher ein subjektiver Eindruck sein.<\/p>\n<p><strong>\u00d6rtliche Rahmenbedingungen<\/strong><\/p>\n<p>Je nach M\u00e4her sind unterschiedliche Anforderungen an die Rahmenbedingungen vorhanden.\u00a0Bei den Husqvarnas muss an der Grundst\u00fccksgrenze ein umlaufendes Begrenzungskabel verlegt werden, dass dem M\u00e4her zeigt, wo er m\u00e4hen darf und wo nicht. Mit diesem Umlaufenden Kabel k\u00f6nnen auch Inseln in der Fl\u00e4che ausgenommen werden (was dazu f\u00fchrt, dass das Kabel zur Insel und zur\u00fcck laufen muss).<\/p>\n<p>Die Abst\u00e4nde f\u00fcr das Verlegen der Begrenzungskabel gibt Husqvarna wie folgt an:<\/p>\n<ul>\n<li>10cm zu Objekten, die \u00fcberfahren werden k\u00f6nnen und eben zur Rasenfl\u00e4che sind (Steinplatten)<\/li>\n<li>30cm zu Beten oder niedrigen Kanten (bis ca. 5cm hoch), die zumindest mit dem Geh\u00e4use \u00fcberfahren werden k\u00f6nnen<\/li>\n<li>35cm zu Objekten, die nicht ber\u00fchrt werden d\u00fcrfen (z.B. Mauern)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Weiterhin sind Schr\u00e4gen problematisch, wenn sie zu Steil sind (f\u00fcr den 330X sind offiziell 45% als maximale Steigung angegeben d.h. also 45cm auf 1m, nicht zu verwechseln mit 45\u00b0 was 1m auf 1m entspricht). Der Husqvarna in der Lage\u00a0steilere Steigungen\u00a0zu bew\u00e4ltigen (bis etwas\u00a0\u00fcber\u00a060%)\u00a0aber daf\u00fcr muss man einige Bedingungen beachten. Es sollten sich keine Begrenzungskabel unterhalb von Schr\u00e4gen befinden, weil dies gerade in Kombination mit Rutschen zum \u00dcberfahren der Kabel und somit auch zu Kollisionen mit Gegenst\u00e4nden\u00a0f\u00fchren kann. Weiterhin sollten die Schr\u00e4gen m\u00f6glichst eben innerhalb der Fl\u00e4che sein, weil sonst der Bodenkontakt von einem Rad verloren gehen kann (durch Maulwurfshaufen entstehen z.B. sehr schnell Wellen und H\u00fcgel, auch wenn man die Haufen\u00a0regelm\u00e4\u00dfig begradigt). In solchen Bereichen drehen die R\u00e4der schnell durch, was dann sehr schnell zu Problemzonen f\u00fchrt, in denen kein Gras mehr zu sehen ist. Auf unserem Grundst\u00fcck sind die Schr\u00e4gen teilweise bereits grenzwertig aber so gerade noch in dem Rahmen, die der 330X\u00a0bew\u00e4ltigen kann.<\/p>\n<p><strong>Wo kaufen?<\/strong><\/p>\n<p>Als n\u00e4chstes stellte sich somit die Frage, wo der M\u00e4her gekauft werden sollte. Unser \u00f6rtlicher H\u00e4ndler hat uns den Listenpreis genannt und auch nicht sonderlich schnell bzw. teilweise \u00fcberhaupt nicht auf R\u00fcckfragen reagiert.<\/p>\n<p>Ein Gegencheck im Internet f\u00fchrte zu der Erkenntnis, dass dort der Preis gut 20% unter dem Listenpreis lag. Die Installation w\u00e4re auch beim lokalen H\u00e4ndler noch obendrauf gekommen und wurde nur mit ca. 8 Stunden angegeben (allerdings nur f\u00fcr die halbe Fl\u00e4che des Grundst\u00fcckes \u2013 siehe Installation).<\/p>\n<p>Ein Argument f\u00fcr den lokalen H\u00e4ndler ist i.d.R. der Service. Wobei mir die\u00a0nicht vorhandenen \/ schleppenden Reaktionen im Rahmen in der Angebotsphase nicht gerade den Eindruck von gutem Service vermittelt haben. Ansonsten sehe ich das \u00e4hnlich wie bei einer Autowerkstatt: Wo man das Auto gekauft hat ist letztlich egal. Reparaturen kosten so oder so nicht weniger. Somit haben wir uns f\u00fcr den Kauf per Internet mit Nachnahme entschieden. Was dann nat\u00fcrlich auch dazu f\u00fchrt, dass man die Installation selber durchf\u00fchren muss. Nach Studium des Handbuches und einiger Youtubevideos hatte ich aber den Eindruck, dass das zwar ein zeitraubendes aber durchaus machbares Unterfangen ist.<\/p>\n<p><strong>Die Lieferung<\/strong><\/p>\n<p>Nachdem der H\u00e4ndler ruck zuck verschickt hat, hat DHL das Paket dann erst mal einen Tag im lokalen Verteilzentrum stehen lassen. Einen Tag sp\u00e4ter habe ich dann Online folgende Information gesehen:<\/p>\n<ul>\n<li>09:00 Ware ins Fahrzeug geladen<\/li>\n<li>09:02 Ware konnte nicht zugestellt werden<\/li>\n<\/ul>\n<p>Da ich mir am Vortag bereits extra frei genommen hatte, war ich langsam etwas sauer. DHL hatte offensichtlich keine Lust zu liefern. Die angebliche Zustellung um 09:02 ist unm\u00f6glich wegen der Entfernung zwischen lokalem Ladezentrum und meinem Haus.<\/p>\n<p>Mittags kam der DHL \/ Postbote dann vorbei und meinte, dass er nur NN Bestellungen bis 1600\u20ac ausliefern darf und er das Paket eigentlich direkt h\u00e4tte zur\u00fccksenden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Eine kurze Pr\u00fcfung im Internet hat ergeben, dass diese Aussage totaler Quatsch war, weil DHL per NN bis 3500\u20ac ausliefert. Offensichtlich wollte da jemand nur nicht mit so viel Geld rumlaufen.<\/p>\n<p><strong>Die Installation<\/strong><\/p>\n<p>Gl\u00fccklicherweise hatte ich mir 250m Kabel und 300 Haken bereits bei einem anderen H\u00e4ndler geordert und dieses Paket (nicht NN) wurde mir von DHL zugestellt. Somit konnte ich wenigstens mit der Installation beginnen. Ich hatte mich vorerst f\u00fcr die oberirdische Installation der Kabel entschlossen. Man kann die Kabel zwar auch unterirdisch verlegen aber das ist entweder sehr aufwendig oder man ben\u00f6tigt eine Verlegemaschine. Weiterhin ist die Position dann fix. Die\u00a0Vorteile w\u00e4ren, dass man die Kabel nicht sieht und vertikutieren kann. Letzteres soll aber dank der besseren Rasenqualit\u00e4t durch h\u00e4ufigeres m\u00e4hen und durchg\u00e4ngig geringere bzw. gleichm\u00e4\u00dfige Rasenh\u00f6he \u00fcberfl\u00fcssig sein und ersteres erledigt sich angeblich nach einigen Monaten (einwachsen) von selbst.<\/p>\n<p>Somit habe ich mich an die Verlegung gemacht. Dabei gab es einige Rahmenbedingungen, die bei uns nicht optimal sind:<\/p>\n<p>Teilweise sind bei uns unter den\u00a0Steigungen Hindernisse (Zisternenschacht und Zugang zum Schacht f\u00fcr den Filter der Zisterne). Weiterhin sind einige Grundst\u00fccksgrenzen unter Schr\u00e4gen (lt. Anleitung sollte das Begrenzungskabel nirgends an Schr\u00e4gen &gt;10% installiert\u00a0sein). Zus\u00e4tzlich haben wir einen Bereich, der nur \u00fcber eine schmale Passage erreichbar ist und generell\u00a0relativ viele Inseln durch Str\u00e4ucher auf dem Grundst\u00fcck (ca. 15). Diese Inseln muss man zwar nicht\u00a0mit\u00a0ausschleifen\u00a0aber dann rammt der 330X die Hindernisse erst, bevor er in eine andere Richtung dreht. Ein Ultraschallsensor zur Erkennung von Hindernissen ist leider nicht im Ger\u00e4t verbaut (der wurde zwar schon mal angek\u00fcndigt aber aktuell ist er noch nicht verf\u00fcgbar, weil\u00a0Husqvarna die Handysteuerung per App \u00fcber ein\u00a0optional erwerbbares Hardwaremodul\u00a0h\u00f6her priorisiert hat &#8211; wobei man sagen muss, dass auch das quasi nicht lieferbar ist). Der Sto\u00dfsensor l\u00f6st zwar sehr schnell aus aber durch die chaotische M\u00e4htechnik kann der M\u00e4her einzelne Objekte sehr oft und \/ oder in ung\u00fcnstigen Winkeln ber\u00fchren, wenn kein Begrenzungskabel genutzt wird.<\/p>\n<p>Relativ schnell hat sich gezeigt, dass\u00a0ich f\u00fcr die Installation einige Stunden ben\u00f6tigen werde und deutlich mehr Haken ben\u00f6tige, als Husqvarna angibt. Da das Grundst\u00fcck durch eine Scheune in zwei Teilfl\u00e4chen getrennt ist, habe ich mich entschlossen vorerst nur eine Teilfl\u00e4che zu verkabeln und das Ger\u00e4t dort zu testen. Durch die vorhandenen Steigungen ist das die schwierigere Fl\u00e4che.<\/p>\n<p>Das Verlegen des Kabels macht grunds\u00e4tzlich Spa\u00df, ist aber nach einer Zeit recht anstrengend. So bekommt man einen vagen Eindruck wie der Job als Fliesenleger ist.<\/p>\n<p>Am ersten Tag habe ich somit die 300 vorhandenen Haken verbaut, und noch recht viel von den 250m Kabel \u00fcbrig. Somit hie\u00df es warten, dass ich das Paket abholen kann (siehe Lieferung). Nachdem ich Montag morgen das Paket in Empfang nehmen konnte, standen mir weitere 400 Haken und 400m Kabel zur Verf\u00fcgung. Ich hatte nach den bisherigen Erfahrungen schon bedenken, dass die 400 Haken reichen w\u00fcrden, was sich aber nicht best\u00e4tigt hat (zumindest bis\u00a0einschlie\u00dflich der Verlegung des 1. Suchkabels haben 700 Haken gereicht &#8211; also ca. alle 50cm einer).<\/p>\n<p>Somit habe ich die Installation vervollst\u00e4ndigt. Nach einer Weile konnte \/ wollte ich auch keine Inseln mehr sehen, weil diese jeweils recht viel Zeit bei der Verlegung beanspruchen und man optisch nicht wirklich einen Fortschritt erkennt. Aufgrund der verf\u00fcgbaren Hakenanzahl konnte ich\u00a0vorerst\u00a0nur ein Suchkabel verlegen. Die Suchkabel erm\u00f6glichen es dem M\u00e4her aus entlegenen Bereichen des Gartens schnell zur\u00fcck zur Station zu finden oder auch durch enge Passagen zu fahren, in denen er ohne Suchkabel evtl. h\u00e4ngen bleiben w\u00fcrde. Der 330X hat\u00a0maximal zwei (minimal 0) Suchkabel. Bei einfachen Gartenformen und kleinen G\u00e4rten kann man auch auf die Kabel verzichten, dann ben\u00f6tigt man aber auch keinen derart teuren M\u00e4hroboter.<\/p>\n<p>Nach der Verlegung der Kabel standen noch die Verbindungen an. Die Suchkabel werden mit dem Hauptkabel, das au\u00dfen um das Grundst\u00fcck f\u00fchrt mit einer Art T-Verbinder verbunden. Weiterhin hatte ich ein 250m und ein 150m Kabel verwendet (beim M\u00e4her sind zwei Rollen in dieser Kombination enthalten). Die T-Verbinder funktionieren in der Form, dass die Kabel bis zum Anschlag in den Verbinder schiebt und dann den Verbinder mit einer Kombizange zusammen dr\u00fcckt. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich nur zwei Verbinder im System. Die Verbindungen, die dabei entstehen sind Quetschverbindungen.<\/p>\n<p>Als letztes habe ich noch die Station aufgestellt. Die verwendeten Verbindungen an der Station sind recht teuer aber vermitteln einen \u00e4u\u00dferst d\u00fcrftigen Qualit\u00e4tseindruck. Auch die Schrauben zur Verankerung der Station im Boden\u00a0wirken nicht sonderlich stabil. Das w\u00e4re definitiv besser gegangen. F\u00fcr die Station gibt es lt. Husqvarna Anleitung auch diverse Anforderungen\u00a0bzgl. der Aufstellung\u00a0(z.B. 2m geradeaus Verlegung der Suchkabel vor der Station). Ein Bereich von 3m frei vor der Station in alle Richtungen. Hinter der Station darf mindestens 3m oder besser 10m keine M\u00e4hfl\u00e4che sein, sonst kann es sein das der M\u00e4her das Stationssignal erkennt aber nicht oder nur sehr langsam kapiert, dass der direkte Weg zur Station nicht m\u00f6glich ist..<\/p>\n<p>Nachdem die Station stand kam der erste Schreck. Die Lampe zur Pr\u00fcfung der Kabelfunktion leuchtet nicht gr\u00fcn, sondern blau. Gibt es einen Kabelbruch und wenn ja wo bei 400m Kabel? Das naheliegendste war ein Problem bei den Verbindern. Eine kurze Konsultation der Anleitung (die nat\u00fcrlich wie heute \u00fcblich nur auf CD vorliegt) \u2013 das Bild hat mehr gesagt, als der Text &#8211; \u00a0ergab, dass die Verbinder offensichtlich nicht richtig geschlossen waren. Also noch mal mit der Kombizange ran. Wie sich zeigte, war das offensichtlich das Problem. Der blaue Teil des Verbinders darf oben nicht mehr raus ragen. Weiterhin wird beim vollst\u00e4ndigen Schlie\u00dfen eine Art Gel freigesetzt, dass die Kontakte vor Korrosion sch\u00fctzen soll und zum Teil auch aus den Verbindern quillt. Nach dieser nachdr\u00fccklichen Behandlung der beiden Verbinder war die Lampe nun gr\u00fcn. Ein erstes Aufatmen!<\/p>\n<p>Somit hat sich die erste Erleichterung einstellt. Der schlimmste Fall w\u00e4re ein Fehler \u201eirgendwo\u201c im\u00a0Begrenzungskabel gewesen.<\/p>\n<p>Zusammenfassend w\u00fcrde ich die Installation als einfach bezeichnen. Man sollte vorher die Anleitung gelesen haben\u00a0 und alle relevanten\u00a0Regeln verinnerlicht haben. Weiterhin sollte man sich vorher \u00fcberlegen wo die Suchkabel angeschlossen werden sollen. Es macht Sinn der Handbuchempfehlung zu folgen und dort entsprechende Schlaufen vorzusehen, auch wenn man nicht ganz so viel Kabel f\u00fcr die Schlaufe reserviert, wie lt. Anleitung empfohlen (2x5cm tun es auch).<\/p>\n<p><strong>Die Praxis<\/strong><\/p>\n<p>Dem ersten Test stand nun nichts mehr im Weg. Also habe ich den Automower angeschaltet, die ersten Einstellungen gesetzt und dann erfolgte eine Kalibration des Begrenzungskabels. Das ist eine Art Synchronisation zwischen M\u00e4her und Ladestation (jedes Begrenzungskabel sendet eine bestimmte Codierung, um den Betrieb von mehreren Systemen nebeneinander &#8211;\u00a0 z.B. beim Nachbarn &#8211; zu erm\u00f6glichen).<\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend hat der M\u00e4her auch schon losgelegt und alle Bereiche des Grundst\u00fcckes abgefahren \/ erkundet. Die Form des Grundst\u00fcckes ist dabei relativ komplex. Angefangen hat er direkt in dem Bereich mit der Engstelle, in den das erste Begrenzungskabel f\u00fchrt.<\/p>\n<p>Am Anfang bin ich relativ viel hinter dem M\u00e4her hergelaufen oder habe ihn vom Haus beobachtet, um sicherzugehen, dass die Abst\u00e4nde passen und m\u00f6glichst nichts gerammt wird. Dieser &#8222;Mutterinstinkt&#8220;\u00a0l\u00e4sst dann nach einer Zeit nach. Er muss ja sp\u00e4ter eh alleine zurecht kommen (fl\u00fcgge werden).<\/p>\n<p>Auff\u00e4lligkeiten haben sich in den ersten Tagen wenige ergeben. Eine Erkenntnis war, dass der M\u00e4her teilweise an Schr\u00e4gen ins Rutschen kommt (was er teilweise merkt und sofern m\u00f6glich versucht entsprechend darauf zu reagieren durch bremsen oder Blockieren der R\u00e4der, wenn er das Begrenzungskabel \u00fcberf\u00e4hrt). Das passiert entweder bei Vorw\u00e4rtsfahrt, oder wenn der Mower stoppen musste und der\u00a0Untergrund nicht ganz eben ist und somit die zwei Antriebsr\u00e4der keinen optimalen Bodenkotakt haben.<\/p>\n<p>Gerade bei der Bergabfahrt stellt sich das Ger\u00e4t\u00a0nicht sonderlich schlau an, weil es oft Steigungen in der steilstm\u00f6glichen Variante frontal runter f\u00e4hrt. Bergauf verh\u00e4lt er sich schlauer, und f\u00e4hrt sehr langsam an um dann zu beschleunigen (hier scheint eine gut Schlupfkontrolle im Einsatz zu sein). Weiterhin gibt es Situationen, in denen der Mower vor einem Begrenzungskabel gestoppt hat und anschlie\u00dfend bei der R\u00fcckw\u00e4rtsfahrt die R\u00e4der durchdrehen. Das scheint der M\u00e4her nicht zu merken oder er reagiert dann zumindest seltsam. Statt zu versuchen eine Drehung in eine Richtung herbeizuf\u00fchren, die ihm das Begrenzungskabel erlaubt, f\u00e4hrt er bei den Befreiungsversuchen teilweise sogar vorw\u00e4rts und deutlich au\u00dferhalb des Begrenzungskabels und rammt z.B. bei Inseln das zu sch\u00fctzende Objekt. Solches Verhalten habe ich aber nur erlebt, wenn er sich aus einer Position nicht planm\u00e4\u00dfig befreien kann (sprich mit den ersten Richtungs\u00e4nderungen oder die R\u00e4der durchdrehen).<\/p>\n<p>Generell ist die Erkenntnis, dass man enge Bereiche mit U oder V Form eher vermeiden sollte. Dort werden teilweise die Begrenzungskabel deutlich \u00fcberfahren. Hier gilt also zumindest mit der aktuellen Software nicht der Grundsatz &#8222;wo ich nicht reinkomme fahre ich nicht hin&#8220;, sondern eher &#8222;wo ich rein komme, komme ich auch wieder raus &#8211; notfalls auch mit Gewalt&#8220;.<\/p>\n<p>Ein paar Tage sp\u00e4ter nach Lieferung von weiteren Haken habe ich auch noch das zweite Suchkabel in Betrieb genommen, so dass in Summe ca. 450m Kabel liegen. Dieses Kabel geht auf die andere Grundst\u00fccksseite ausgehend von der Ladestation, um eine m\u00f6glichst schnelle R\u00fcckkehr zur Station zur erm\u00f6glichen. Weiterhin habe ich es auch in einem relativ geschickten Kurs (seitw\u00e4rts an einer Schr\u00e4gen verlegt), um starke Steigungen zu vermeiden. Ich habe aber bisher noch nicht einmal erlebt, dass er das Kabel genutzt hat.<\/p>\n<p>Der Betrieb bei Regen ist bisher positiv gewesen. Der M\u00e4her f\u00e4hrt gef\u00fchlt etwas vorsichtiger als sonst und sieht teilweise sehr sauig aus. Es sammelt sich auch Gras unter dem M\u00e4her und an den R\u00e4dern. Das Gras l\u00e4sst sich aber sehr leicht entfernen, wenn der M\u00e4her wieder trocken ist.<\/p>\n<p>Dauerhaft h\u00e4ngen geblieben ist der M\u00e4her bisher noch nicht. Er konnte sich also trotz manchmal durchdrehender R\u00e4der letztlich immer befreien.<\/p>\n<p><strong>Das M\u00e4hergebnis<\/strong><\/p>\n<p>Das M\u00e4hergebnis kann man nach ersten Eindr\u00fccken abseits der Thematik, dass an Z\u00e4unen und Mauern recht breite R\u00e4nder erhalten bleiben als sehr gut bezeichnen. Nach einigen Tagen hat der M\u00e4her seine GPS Karte erstellt und f\u00e4hrt dann in einem Zeitfenster nur noch zu einer Runde raus (also 4-4,5h mit neuen Akkus). Nach der anschlie\u00dfenden Beladung steht dann &#8222;Wettertimer&#8220; im Display und er macht Pause. Diesbez\u00fcglich stellt er sich also sehr intelligent an, da der Ladezyklus ausgenutzt wird und dann der Wettertimer greift. Unn\u00f6tige Kurzfahrten werden also vermieden.\u00a0Den Fall, dass der Wettertimer einsetzt\u00a0hatten wir bisher 2x. Aktuell sind pro Woche 4x10h als Zeitfenster programmiert, dass der M\u00e4her nutzen kann (von 10:00-20:00). In den ersten paar Tagen hat er diese Zeiten ausgenutzt.<\/p>\n<p><strong>Versicherung?<\/strong><\/p>\n<p>Ein M\u00e4hroboter steht f\u00fcr gew\u00f6hnlich rund um die Uhr drau\u00dfen und somit ist es f\u00fcr Diebe ein Leichtes ihn zu entwenden. Es gibt zwar einen Hebesensor und Alarm und auch eine 4 Stellige (hochgradig sicher!) PIN Code Eingabe, aber letzteres verhindert selbst im Optimalfall nur den Betrieb und nicht das Entwenden. Auch der Hebesensor ist leicht auszutricksen, in dem man den M\u00e4her einfach in eine Transportbox schiebt oder\u00a0ihn \u00fcber\u00a0eine Rampe hochfahren l\u00e4sst\u00a0(der Sensor arbeitet nach meinen bisherigen Erkenntnissen nur mit Bewegungen in Relation von Au\u00dfen- und Innengeh\u00e4use).<\/p>\n<p>Im Internet habe ich schnell rausgefunden, dass bei einigen Versicherungen die Robom\u00e4her ohne Aufpreis mit der Hausratversicherung enthalten ist. Bei unserer (N\u00fcrnberger) leider nicht. Dabei muss der Passus \u201eeinfacher Diebstahl\u201c ohne Einschr\u00e4nkungen vorhanden sein. Entweder sollten Roboterm\u00e4her direkt erw\u00e4hnt sein, oder zumindest Gartenm\u00f6bel und Ausstattung und ein entsprechender Deckungsrahmen vorhanden sein. Sofern der Roboterm\u00e4her nicht explizit erw\u00e4hnt sind, sollte man sich eine schriftliche Best\u00e4tigung der Versicherung einholen, dass diese enthalten sind.<\/p>\n<p>Die N\u00fcrnberger hat sich in dem Kontext \u00fcberhaupt nicht mit Ruhm bekleckert. Die Aussage des \u00f6rtlichen Vertreters war \u201eder Nachbar hat den auch nicht Versichert und den kann doch jeder mitnehmen, so was kann man nicht versichern\u201c. Da ich ja bereits wusste, dass andere Versicherungen damit kein Problem haben, habe ich auch per Mail direkt bei der N\u00fcrnberger nachgefragt. Nach einer Woche kam noch immer keine Reaktion. Nach einer zweiten Mail kam auch keine Reaktion und es wurde meinerseits\u00a0die Hotline bem\u00fcht. Nach \u00fcber einer halben Stunde Wartezeit war gl\u00fccklicherweise ein Mitarbeiter am Apparat, der selber einen entsprechenden M\u00e4her hat.<\/p>\n<p>Bei der N\u00fcrnberger muss &#8211;\u00a0stand heute &#8211;\u00a0der Robom\u00e4her mit einer Zusatzversicherung (f\u00fcr Fahrr\u00e4der) abgedeckt werden, was pro Jahr ca. 20\u20ac extra kostet. Weiterhin wurden wir wieder an den lokalen Vertreter verwiesen zwecks Anpassung der Versicherung.<\/p>\n<p>Der wiederum wollte seinerseits eine schriftliche Best\u00e4tigung der N\u00fcrnberger, dass eine Versicherung \u00fcberhaupt m\u00f6glich ist. Jetzt \u2013 drei Wochen nach der ersten Anfrage \u2013 haben wir noch immer keine Versicherung und tragen den M\u00e4her jeden Tag rein und raus. Irgendwie muss man die gesparte Zeit ja auch sinnvoll verwenden\u2026<\/p>\n<p><strong>Sonstige Erkenntnisse<\/strong><\/p>\n<p>Es gibt verschiedene Befestigungshaken f\u00fcr das Begrenzungskabel. Sowohl von Husvarna gibt es Haken als auch von Fremdanbietern. Dabei kann es auch passieren, dass man bei einem Husqvarna Fachh\u00e4ndler nur die billigen Replika bekommt aber auch gerne zu premium Preisen. Die Standardhaken sind aus Kunststoff und 7cm lang. Es gibt auch 10cm lange Haken. Bei einem H\u00e4ndler habe ich z.B. Haken bestellt und bekam beide Sorten geliefert.<\/p>\n<p>Weiterhin gibt es deutlich teurere Metallhaken, die sich gut in Bereichen eignen, in denen das Kabel z.B. \u00fcberfahren wird oder wo etwas mehr Steine \/\u00a0harter Boden ist. Weiterhin lassen sich diese Kabel auch als Steighilfe verwenden in Bereichen, wo die R\u00e4der ohne die Haken immer durchdrehen (diese Bereiche sieht man nach einigen Tagen Betrieb recht schnell).<\/p>\n<p>Ich habe die Ladestation (wie von Husqvarna) empfohlen, einfach in die Wiese gestellt. Das hat aber mehrere Nachteile. Erstens kann der M\u00e4her nicht alles Gras um die Station beseitigen, selbst wenn er sie ber\u00fchrt (was er bei uns auch in der Standardeinstellung macht). Die Ber\u00fchrung\u00a0kann man zwar mit einer Setupeinstellung vermeiden, aber dann bleibt um die Station noch mehr Gras stehen.<\/p>\n<p>Meiner Meinung nach ist es also besser, wenn die Station vollst\u00e4ndig auf Steinplatten steht. Lt. Berichten in Foren schimmelt der Rasen ansonsten auch unter der Station &#8211; was nachvollziehbar ist.<\/p>\n<p><strong>Nach\u00a0ca. 2\u00a0Wochen Betrieb<\/strong><\/p>\n<p>Sehr unsch\u00f6n ist\u00a0mir beim Reintragen an einem Abend aufgefallen, dass das Innengeh\u00e4use diverse Risse im Bereich des Schalters bzw. des Tragegriffes hat.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.prodoniushome.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Beschaedigung.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-158\" src=\"http:\/\/www.prodoniushome.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Beschaedigung-300x225.jpg\" alt=\"Besch\u00e4digung\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.prodoniushome.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Beschaedigung-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.prodoniushome.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Beschaedigung-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wie der Schaden\u00a0entstanden ist, oder ob\u00a0es sich bereits um einen von Anfang an vorhandener Materialfehler handelt,\u00a0kann ich mir\u00a0noch nicht erkl\u00e4ren. Nach nur 50h Betrieb ist das Chassis so stark besch\u00e4digt, dass es getauscht werden muss. F\u00fcr Langzeitstabilit\u00e4t spricht das nicht gerade. Der Kunststoff scheint auch nicht gerade gut zu sein, wenn er direkt in diverse Richtungen rei\u00dft und die Risse sich dann zus\u00e4tzlich noch schnell fortsetzen.<\/p>\n<p>Nach einer Pr\u00fcfung im Internet kam schnell die Erkenntnis auf, dass das besch\u00e4digte Teil mit 50-60\u20ac recht g\u00fcnstig (oder billig?) ist, zur Reparatur aber ein Komplettumbau des M\u00e4hers erfolgen muss. Nach einer R\u00fcckfrage bei einem lokalen H\u00e4ndler ergab sich Arbeitslohn von grob 150\u20ac f\u00fcr die n\u00f6tigen Umbauma\u00dfnahmen. Weiterhin ist der r\u00fcckw\u00e4rtige Sto\u00dff\u00e4nger besch\u00e4digt, der auch grob 60\u20ac kostet und in Eigenleistung getauscht werden kann.<\/p>\n<p>Ich habe mich jetzt an Husqvarna gewandt mit der Bitte um Stellungnahme und auch an den Onlineh\u00e4ndler. Ich gehe aber davon aus, dass beide den Schaden nicht tragen werden. Es ist ja auch nicht zu beweisen, wo \/ wie der Schaden entstanden ist. Bisher steht die Stellungnahme von beiden noch aus.<\/p>\n<p>Ausschlie\u00dfen l\u00e4sst sich definitiv ein Transportschaden, weil das Ger\u00e4t Originalverpackt war und die Verpackung nicht besch\u00e4digt. Der Schaden muss also bei uns (im regul\u00e4ren Betrieb) oder bei Husqvarna entstanden sein. Es ist nat\u00fcrlich auch m\u00f6glich, dass das Material fehlerhaft war und dann der Effekt erst im regul\u00e4ren Betrieb gezeigt hat.<\/p>\n<p>Ich muss allerdings auch eingestehen, dass ich keine Intensivpr\u00fcfung auf Haarrisse oder \u00e4hnliches durchgef\u00fchrt habe, nachdem ich das Ger\u00e4t ausgepackt habe. Bei einem originalverpackten neuen Ger\u00e4t bin ich davon ausgegangen, dass es i.O. ist. Was ich im Nachhinein seltsam finde ist, dass sich\u00a0an der Unterseite zwei gelbe Striche befinden, die bereits bei Auslieferung vorhanden waren (da kommt nat\u00fcrlich schnell der Verdacht, dass man ein Teil erwischt hat, dass bei der Qualit\u00e4tssicherung aussortiert wurde). Die Striche\u00a0k\u00f6nnen aber auch normal sein.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.prodoniushome.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Gelbe_Striche.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-161\" src=\"http:\/\/www.prodoniushome.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Gelbe_Striche-225x300.jpg\" alt=\"Gelbe Striche\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.prodoniushome.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Gelbe_Striche-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.prodoniushome.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Gelbe_Striche-768x1024.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Fest steht auf jeden Fall, dass keine harten Hindernisse (z.B. Steine) im Abstand von weniger als 35cm um das Begrenzungskabel befinden, bei der der M\u00e4her sich einen entsprechenden Schlag von unten abholen kann.<\/p>\n<p>Vorab habe ich eine Notreparatur mit Sekundenkleber und Gorillatape durchgef\u00fchrt und jetzt renne nun st\u00e4ndig hinter dem M\u00e4her her, um herauszufinden, ob es irgendeine kritische Stelle gibt, die ich \u00fcbersehen habe. Bisher habe ich dabei nur die Erkenntnis erlangt, dass ab und an das Begrenzungskabel deutlich weiter \u00fcberfahren wird, als in der Anleitung angegeben.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.prodoniushome.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Sekundenkleber.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-159\" src=\"http:\/\/www.prodoniushome.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Sekundenkleber-300x225.jpg\" alt=\"Sekundenkleber\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.prodoniushome.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Sekundenkleber-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.prodoniushome.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Sekundenkleber-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.prodoniushome.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Gorillatape.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-160\" src=\"http:\/\/www.prodoniushome.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Gorillatape-300x225.jpg\" alt=\"Gorillatape\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.prodoniushome.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Gorillatape-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.prodoniushome.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Gorillatape-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Das passiert meist in engeren Bereichen, bei denen der M\u00e4her durch Wendeman\u00f6ver die Richtung wechselt und dies bei zwei oder drei zuf\u00e4lligen Richtungs\u00e4nderungen nicht zum Erfolg f\u00fchrt.<\/p>\n<p>Ich \u00fcberlege aktuell, ob ich das Geh\u00e4use im betroffenen Bereich nach dem Chassistausch mit eine GFK oder CFK Platte verst\u00e4rke. Das sch\u00fctzte den unn\u00f6tigerweise exponierten Hauptschalter und USB-Anschluss. Das birgt dann nat\u00fcrlich das Risiko des Garantieverlustes. Auch wenn damit nicht das Garantiesiegel besch\u00e4digt wird, ist es\u00a0eine von Husqvarna nicht vorgesehene Modifikation und die kann\u00a0dazu f\u00fchren, dass man auch andere Garantief\u00e4lle abweist.<\/p>\n<p>Ich habe mir von zwei H\u00e4ndlern und in einem Forum versichern lassen, dass der Fall (derart besch\u00e4digtes Geh\u00e4use) noch nie vorgekommen ist aber kaufen kann man sich davon als Betroffener nichts. Dazu kommt noch, dass das Vertrauen in die Stabilit\u00e4t nicht mehr sonderlich hoch ist, wenn man das Rissverhalten des verwendeten\u00a0Kunststoffs sieht. Der Riss ist ja gleich mal in alle Richtungen weiter gewandert. Das deutet f\u00fcr mich auf \u00e4u\u00dferst minderwertigen Kunststoff hin.<\/p>\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n<p>Das bisherige Fazit aus meiner Sicht ist: Der Robom\u00e4her ist ein nettes und sehr teures Spielzeug, er zeigt ein gutes M\u00e4hergebnis und ist bequem aber die Verarbeitung ist absolut nicht gut und in keiner Weise dem Preis entsprechend. Der Sabo Benzinm\u00e4her mit Antrieb hat in &gt;15 Jahren weniger Reparaturkosten verursacht, l\u00e4uft noch immer zuverl\u00e4ssig und kostet\u00a0auch noch 1000\u20ac weniger in der Anschaffung bei gr\u00f6\u00dferer Fl\u00e4chenleistung.<\/p>\n<p>Nach knapp 50 Betriebsstunden ist beim Automower eine Raparatur notwendig, die beim Auto einem Totalschaden gleichkommen w\u00fcrde (&#8222;Sorry, wir m\u00fcssen mal den kompletten Rahmen austauschen, der hat Risse in diverse Richtungen&#8220;). Da w\u00fcrde man seinen Neuwagen dankend zur\u00fcckgeben. Mit Sicherheit w\u00fcrde man nicht selber f\u00fcr den Schaden bezahlen. Der Vergleich hinkt nat\u00fcrlich ein wenig, weil man bei einem Auto i.d.R. wei\u00df, ob man mit Objekten kollidiert und sich das meist zweifelsfrei belegen l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Im der ersten Saison steht bereits jetzt fest, dass ich keine Zeit eingespart habe. Die Installation hat nun alles in allem gut 12h gedauert. Zur Kontrolle haben ich jetzt bestimmt schon 16 Stunden auf den M\u00e4her aufgepasst gerade nach dem Schaden. Zus\u00e4tzlich entsteht jetzt noch das Gerenne wegen der Reparatur und der Zeitaufwand f\u00fcr\u00a0Notreparatur + Recherche im Internet, lesen der Anleitungen und Forumsberichten.\u00a0Im\u00a0Rahmen der bisher aufgewendeten Zeit\u00a0h\u00e4tte ich auch spielend eine Saison m\u00e4hen k\u00f6nnen und wir haben erst Mai.<\/p>\n<p><strong>Nachtrag 04.06.2015<\/strong><\/p>\n<p>Jetzt liegt eine Reaktion seitens Husqvarna vor:<\/p>\n<p><em>&#8222;die Ihnen entstandenen Unannehmlichkeiten bedauern wir sehr. Wir wollen unseren Husqvarna-Kunden den bestm\u00f6glichen Service bieten. Aus diesem Grund erfolgt die Beratung, Verkauf und Service ausschlie\u00dflich \u00fcber den von uns autorisierten Fachhandel. Reklamationen sind immer \u00e4rgerlich wof\u00fcr es allerdings diverse Ursachen geben kann welche wir aus der Ferne nicht bewerten. Da wir bisher in die Reklamationsbearbeitung nicht eingebunden waren k\u00f6nnen wir zum Sachverhalt selbst keine Aussage treffen. Bitte wenden Sie sich deshalb an Ihren Verk\u00e4ufer oder an den n\u00e4chstgelegenen Husqvarna Fachh\u00e4ndler, ein Verzeichnis finden Sie unter der Rubrik H\u00e4ndlersuche auf der Husqvarna homepage <a href=\"http:\/\/www.husqvarna.de\/\">www.husqvarna.de<\/a>. Durch entsprechende Schulung und Erfahrung kann er bewerten ob ein begr\u00fcndeter Sonderfall vorliegt und sich in diesem Fall mit uns abstimmen insofern er selber keine L\u00f6sung findet. Wir hoffen, dass diese Information zur Klarstellung beitr\u00e4gt.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Oder in Kurzform: Wir haben keinen Service, lassen sie uns in Ruhe und wenden Sie sich an den H\u00e4ndler. Die Argumentation ist auch lustig, die H\u00e4ndler sind offenbar besser geschult, als die die Mitarbeiter bei Husqvarna\u00a0wenn man\u00a0obiger Logik folgt. Auf meine Fragen wurde nicht eingegangen.<\/p>\n<p>Auf meinen Hinweis, dass bisher \u00fcberhaupt keine Reklamationsbearbeitung stattgefunden hat und man doch bitte wenigstens auf meine Fragen antworten solle, kam dann:<\/p>\n<p><em>&#8222;wie von Frau\u00a0XXX bereits mitgeteilt erfolgt die komplette Abwicklung \u00fcber den Fachh\u00e4ndler. Wir w\u00fcrden Sie daher bitten die Details mit ihm abzustimmen.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Mein Fazit: Service mangelhaft.<\/p>\n<p>Bei dem lokalen H\u00e4ndler und Husqvarna Partner\u00a0(der H\u00e4ndler hat \u00fcbrigens alle\u00a0drei m\u00f6glichen Badges in der Liste von Husqvarna &#8211; also besser geht lt. Husqvarnaliste nicht)\u00a0ist die Bestellung der neuen Bodenwanne jetzt knapp zwei Wochen her und bisher ist das Teil noch nicht eingetroffen. Auch das ist ein sehr schwaches Bild.<\/p>\n<p>Ich habe mir jetzt eine CFK Platte fr\u00e4sen lassen, die den Bereich um den Schalter optimal sch\u00fctzt (Kostenfaktor ca. 35\u20ac + 10\u20ac Kleber). Selbst wenn das Ger\u00e4t irgendwo aufsetzt, sollte das kein Problem mehr sein (die Abmessungen lauten 150*120*5,3mm mit 52*28mm Ausschnitt f\u00fcr den Schalter). Im Infomodus (Schleifensignal)\u00a0habe ich getestet, ob durch die Anbringung der Platte das Schleifensignal beeintr\u00e4chtigt wird. Dem ist nicht so.<\/p>\n<p>Heute habe ich die Platte\u00a0jetzt provisorisch ans alte\u00a0Geh\u00e4use geklebt mit Gorillatape, um einen Praxistest zu machen. Er hat damit heute einen\u00a04,5 Stunden M\u00e4hrunde \u00fcberstanden und sich nicht anders verhalten als sonst. Somit bleibt die Frage, warum Husqvarna bei einem M\u00e4her\u00a0f\u00fcr\u00a03150\u20ac UVP nicht gleich ein stabiles Geh\u00e4use liefert.<\/p>\n<p>Mittlerweile hat der M\u00e4her nun knappe 80 Betriebsstunden (also grob 30 nach dem Auffallen des Schadens und bisher haben sich keine Auff\u00e4lligkeiten bzgl. einer m\u00f6glichen Ursache f\u00fcr Besch\u00e4digungen gezeigt bzw. es ist nach wie vor unklar wie \/ wo der Schaden entstanden ist).<\/p>\n<p>Mittlerweile ist es auch zweimal &#8222;h\u00e4ngen&#8220; geblieben. Einmal mit der Meldung &#8222;Stehe kopf&#8220;. Das ist passiert, als an einer Schr\u00e4ge der vordere Teil mal kurz abgehoben hat. Danach stand er aber stabil, nur weitergearbeitet hat er halt nicht.<\/p>\n<p>Beim zweiten Mal war er scheinbar der Meinung, dass er sich festgefahren hat. Ein Druck auf Start ohne Positions\u00e4nderung hat auch dieses Problem beseitig. Es war also in beiden F\u00e4llen \u00fcberfl\u00fcssig, dass er stehen geblieben ist.<\/p>\n<p>Die Versicherung hat es mittlerweile geschafft den M\u00e4her aufzunehmen. Wir mussten eine Zusatzversicherung f\u00fcr Fahrr\u00e4der abschlie\u00dfen (das ist bei anderen Versicherungen nicht erforderlich) und es wurde exakt der Neupreis des Ger\u00e4tes versichert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Da bei uns recht viel Rasen \u00a0(ca. 2000m\u00b2) zu m\u00e4hen ist, und das auch regelm\u00e4\u00dfig zu recht viel Gr\u00fcnschnitt f\u00fchrt, haben wir uns zur Anschaffung eines M\u00e4hroboters entschlossen. 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